Freitag

Lurch Spiralschneider – alles genudelt?

Diverse Ernährungsformen raten von kurzkettigen Kohlenhydraten ab und machen uns neugierig auf „Nudeln“ aus Karotten, Zucchini und Co.
Doch wie fertige ich diese am einfachsten?
Der Sparschäler ist anstrengend und aufwendig, es dauert zu lange, bis ich damit die Karotten verarbeitet habe.
Im Netz habe ich verschiedene Spiralschneider gefunden.
Ich habe den Spirali bestellt, den Klassiker.
Es gibt ihn seit 1997 im Sortiment von Lurch.





Der Hersteller:
LURCH AG
Schinkelstraße 6
31137 Hildesheim
Tel: +49 (0)5121 / 749 91 74
Email: kundenservice@lurch.de

Das steht im Netz über das Gerät:

Gemüsespaghetti und Spiralen mit dem Lurch Spirali

Mit dem Spirali von Lurch zaubern Sie im Handumdrehen leckere und gesunde Gaumenfreuden wie aus der Gourmetküche.
Genießen Sie Obst und Gemüse einmal anders: Mit dem Spirali gelingen im Nu dünne Spiralen oder Spaghetti.
Leckere Rohkostsalate, Spiralen zum Kochen oder Braten – sowie Variationen als Dekoration. Verblüffend einfach, tolle Optik, knackig im Biss und unschlagbar im Geschmack.

Gesunder Genuss mit Pfiff

Der Spirali zerkleinert Obst und Gemüse schnell und elegant.
Kreatives Kochen macht doppelt Spaß.
Die feinen Spiralen sehen nicht nur toll aus, auch die Garzeit wird verkürzt und mit nur wenigen Handgriffen sind die Vorbereitungen getroffen.
Das spart Energie und Zeit. Verwendet werden können fast alle Obst- und Gemüsesorten, sowie feste Wurst- und Käsesorten.
Besonders gut eignen sich zum Beispiel Kartoffeln, Möhren, Gurken, Zucchini, Kohl, Zwiebeln, Sellerie, Rettich, Rote Bete, Paprika, Auberginen, Äpfel und Birnen.
Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und probieren Sie nach Belieben aus.

Nicht nur für Zucchini

Im Gegensatz zu kleineren Hand-Spiralschneidern können Sie mit dem Spirali nicht nur Zucchini oder Karotten verarbeiten sondern Obst und Gemüse bis 18cm Durchmesser: Probieren Sie außer Zucchinispaghetti auch Rote Bete-Spiralen mit Ziegenkäse und Walnüssen, Waffeln mit Apfelspaghetti, Puffer aus spiralisierten Kartoffeln, Kohlrabi und Rettichspiralen oder einfach Gurkenspaghetti auf Schwarzbrot. 

Ob als Hauptspeise, Salat, Beilage oder einfach zur raffinierten Dekoration eines Menüs - der kreativen Küche sind keine Grenzen gesetzt.

Das Material und die Maße:

Der Spirali ist aus hartem Kunststoff, ein robustes Design.
Die Teile sind fest miteinander verschraubt.
Die Maße sind ca. 32 x 14 x 24 cm (L x B x H)

Das Zubehör:

Ingesamt gibt es 3 Klingen:
•             Spiralenklinge (glatt, nicht verstellbar)
•             2 mm Spaghettiklinge
•             3 mm Spaghettiklinge

Die beiden nicht benötigten Einsätze können sicher im Gerät aufbewahrt werden. 
Der gewünschte Klingeneinsatz wird in die Führung geschoben, bis er hörbar einrastet.

Die Handhabung:

Mit vier fest angedrückten Saugfüßen steht der Spirali sicher auf einer glatten Arbeitsfläche – besser auf dem Ceranfeld. 
Ansonsten rutscht er beim Schneiden davon.

Auf meiner Arbeitsplatte mit Struktur hält er nicht.
Auch mit nassen Saugfüßen bekomme ich ihn nicht fest.
Diese müssen trocken sein, nur dann saugen sie sich auf dem Ceranfeld richtig fest und der Lurch sitzt bombig.

Nun die gewünschte Klinge einsetzen, einrasten lassen.
Das Gemüse (z.B. Zucchini) waschen, die Enden gerade schneiden.
So hält es besser im Spiralschneider.
Die Klingenplatten haben einen kreisrunden Messeraufsatz, dort die Zucchini möglichst mittig feststecken.
In den Kurbeldorn einklemmen, dieser hat Plastikdornen, die das Gemüse halten.
Dann einfach im Uhrzeigersinn kurbeln und mit dem seitlichen Hebel das Gemüse mit leichtem Druck weiterschieben.
Die ersten Versuche waren nicht so einfach.
Beim zweiten Mal klappte das schon viel besser.

Es bleibt ein Gemüserest, den ich entweder mit dem Messer schneide oder einfach in eine Gemüsesuppe oder mein Omelett gebe.

Die Reinigung:

Die Klingenplatte entfernen und mit einer Spülbürste gleich reinigen.
Vorsicht, die Messer sind scharf!
Wenn ich Karotten geschnitten habe, entferne ich die Verfärbung mit etwas Speiseöl auf einem Küchentuch. Dann wie gewohnt spülen.
Der Kurbeldorn kann aus dem Gerät entnommen werden und wird einfach unter fließendem Wasser gereinigt.


Mein Fazit:

Ich habe Paprika, Karotte, Apfel, Zucchini und Aubergine getestet.

Apfel ging besonders gut.


Einfach vorher mit dem Ausstecher das Kerngehäuse entfernen und mit der glatten Spiralenklinge verarbeiten.
Für einen Kuchenbelag oder zum Einkochen als Mus finde ich es super. 

Auch die Paprika lässt sich mit dieser Klinge sehr gut zu dünnen Spiralen schneiden.
Auf der Pizza oder im Salat, in einer Gemüsepfanne sehr lecker - auch fürs Auge.


Bei Apfel und Paprika trat etwas Saft aus, aber nicht viel.

Bei den Zucchini habe ich den Einsatz 3 mm verwendet, daher sind die Spiralen dicker und wenn ich zu wenig Druck ausgeübt habe, kamen eher Halbmonde.
Sie wurden gleich zu einer leckeren Bolognesesoße getestet.
In der Pfanne mit etwas Öl gedünstet, Salz, Pfeffer und Kräuter der Provance dazu - sehr lecker. 



Die Karotte wurde mit Einsatz 2 geschnitten.


Karotten werden, besonders wenn sie dünner waren eher Halbmonde.
Vor allem kommt es auf den Druck an, mit dem ich das Gemüse schneide.

Je weniger Druck umso mehr Halbmonde.

Bis auf die Aubergine konnte ich mit dem Lurch Spiralschneider alles in eine ansehnliche Form bringen.
Diese war einfach schon zu weich, das gab leider eher Brei.

Der Preis von ca. 25 € ist okay.


Mich hat der Lurch Spirali 10203 überzeugt.

Innerhalb weniger Minuten habe ich mein Obst und Gemüse verarbeitet und der Lurch ist schnell wieder sauber und verräumt.

Allerdings braucht man Platz zur Aufbewahrung, denn klein ist er ja nicht gerade.

Habt Ihr auch schon einen Spiralschneider in Gebrauch?
Wenn ja, welchen und seid Ihr zufrieden?

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